Sion ist Schweizer Meister !

Am 12 Spieltag übernahm man das Trainer-Amt in Sion mit einigen Spielen Rückstand von SCR-Alex, die Tabellensituation sah zu dem Zeitpunkt vielversprechend aus, die Mannschaft hatte jedoch 2 Niederlagen am Stück im Gepäck. Die gute Tabellenposition war jedoch nur zweitrangig bei der Entscheidung für Sion, denn der eigentliche Grund war die Chance Lausanne bei Fifa 21 zu bekommen, da Sion im realen Leben aber knapp den Klassenerhalt noch schaffte, scheiterte dieser Plan. Damals unterschrieb ich in Sion ohne mir einen Überblick über den Kader zu verschaffen, was sich im ersten Moment als klarer Fehler herausstellte, denn die Offensive war alles andere nach meinen Geschmack, keine schnellen Flügelspieler und keinen vernünftigen Stürmer. Lange basteltete ich an einer vernünftigen Lösung und schickte dann ins erste Spiel eine Offensive, wo niemand auf seiner eigentlichen Position spielte, auf LF spielte mit Lenjani ein Linksverteidiger, auf RF spielte mit Maceiras ein Rechtsverteidiger, auf der 10 spielte mir Kasami ein RM und im Sturm spielte mit Khasa ebenfalls ein RM, der zudem nur 55 Gesamtstärke hatte, dieser spielte nur weil er 5 Sterne schwacher Fuß hatte. Speziell über Khasa waren viele Fans verwundert, gerade weil man 3 Mittelstürmer mit über 60 Gesamtstärke auf der Bank ließ, die Zweifler verschwanden aber schnell, als Khasa im ersten Spiel beim 5:0 Sieg über Bern 3 Tore machte. In den 5 verbliebenen Spielen der Hinrunde konnte man sich allerdings nur semi gut verkaufen 2 Siege, 1 Remis und 2 Niederlagen, zudem flog man noch aus dem Pokal raus. Man beendete die Hinrunde dann als dritter, punktgleich mit dem Tabellführer, jedoch auch mit nur 2 Punkten Vorsprung auf Platz 7, das zeigt wie enorm ausgeglichen die Liga war. Trainer S04-Nico-S04 glaubte trotzdem nicht an die Meisterschaft und führte in der Winterpause Wechselgespräche innerhalb der Liga, ohne Erfolg und so blieb man Sion treu.
In der Rückrunde lief es dann plötzlich überragend und man gewann die ersten 10 Spielen allesamt, von der Konkurrenz konnte dieses Tempo nur St. Gallen mitgehen. Auf eben dieses St. Gallen traf man dann im 11ten und 12ten Spiel, vor den Spielen hatte Sion 8 Punkte Vorsprung und daran änderte sich auch nach den Spielen nichts, denn beide gewannen jeweils einmal mit 2:0. Die Meisterschaft war also eigentlich schon nahezu entschieden, doch Sion strauchelte auf den letzten Metern, in den beiden darauffolgenden Spielen gegen Zürich kam man beide male nicht über ein Remis hinaus (4:4 und 3:3), umso wichtiger dann der 5:3 Sieg gegen Lugano. Durch diesen Sieg hatte man 2 Spiele vor Schluss gegen Genf die Chance alles klar zu machen, zunächst lief alles gut und man führte 2:0, doch das Spiel kippte völlig und so musste man sich mit 6:3 geschlagen geben. Es kam also zum Endspiel gegen Luzern, man brauchte einen Sieg, ansonsten wäre die Meisterschaft futsch gewesen, der Druck war immens.
Sion schien davon unbeeindruckt und startete perfekt und machte bereits in der 3 Minute das 1:0, Khasa war per Kopf der Torschütze. Die Führung war jedoch schnell dahin, nur 8 Minuten später leistete sich der sonst so stabile Innenverteidiger Ndoye einen Bock, welchen Eleke zum Ausgleich nutze. Eine erneute Antwort ließ allerdings ebenfalls nicht lange auf sich warten, denn in der 18 Minute traf Maceiras nach schönem Zusammenspiel mit Khasa zur erneuten Führung. Kurz nach der Pause erhöhte Kasami auf 3:1, Flanke von Maceiras, der aufgerückte Ndoye verlängerte diese per Kopf und Kasami musste dann nur noch seinen Fuß hinhalten. In den nächsten 5 Minuten zeigten sich dann beide Abwehrreihen von ihrer schlechtesten Seite, das führte dazu das Luzern zunächst verkürzen konnte, wenig später der alte Rückstand aber wieder hergestellt war. Luzern ließ aber nicht locker und verkürzte in der 62 Minute erneut auf 4:3, generell muss man die Leistung von Luzern heute loben, welche sich super verkauften und das obwohl es für sie um nichts mehr ging. Es entwickelte sich in der Folge eine Zitterpartie für Sion, umso erlösender das 5:3 durch Maceiras in der 73 Minute, dieser leitete den Treffer mit seinem Pass in die Schnittstelle zu Kasami selber ein. Wenig später dann die endgültige Entscheidung, wieder war Kasami der Vorbereiter, er ließ die ganze Verteidigung stehen, ehe er den besser positionierten Patrick bediente, der eingewechselte Stürmer hatte aus kurzer Distanz dann wenig Mühe den Ball ins zu befördern. Der Gästeblock eskalierte komplett und feierte ausgelassen, daran änderte auch das 4:6 von Eleke auch in der 86 Minute nichts mehr.

Nico
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