ÖFB-Cup Halbfinale, LASK empfängt den WSG Tirol.
Immer spannende Duelle zwischen diesen beiden Trainern ließen auf ein enges Duell deuten. Und das sollte es auch werden und was für eins!
Chancen hüben wie drüben, beide Trainer mit gefühlt über 180 Puls am Ende und direkt nach Abpfiff erstmal ein Kurzer zum Runterkommen.
Aber von Beginn an...
LASK wollte direkt klar machen, wer der Herr im Haus ist. Die Gastgeber mit dem Anstoss und bis auf einen kurzen Ballbesitzgewinn kam Tirol nicht an den Ball ehe er schon einschlug.
4. Minute, Eckball und IV Trauner schraubt sich am höchsten und nickt den Ball zum 1:0 ein. Jubel auf der Heim Seite. Genau so einen Beginn hat man sich auf Linzer Seite vorgestellt. Doch da gab es ja noch Tirol, die sich hier keineswegs kampflos aufgeben wollten.
Bereits zu Beginn ein klasse Spiel mit offenem Visier von beiden Teams.
Denn in der 12. Minute dann der Ausgleich durch Rieder und alles begann wieder bei 0.
Den Gastgebern half dann abermals ein Standard und wieder war es Trauner der nach einer Ecke verwandelt.
So ging es mit einem 2:1 für Linz in die Kabine. Zu ausgeglichen war dieses Spiel um einen Spielverlauf prophezeihen zu können.
Zur Pause blieb dann Toplitsch in der Kabine. Trainer bigdadyv hatte genug gesehen und brachte Yeboah.
Und was war das für ein Wechsel. 49. Minute 2:2, natürlich Yeboah. Klasse Einstand in dieses Halbfinalspiel.
Spätestens jetzt gingen beide aufs Ganze.
Und Linz hatte die vermeintlich besseren Karten als in der 69. Minute Raguz das 3:2 und damit die wiederholte Führung erzielen konnte.
Man versuchte Tirol irgendwie aus dem Konzept zu bringen, aber alles half nichts.
Tirol war wie ein besoffener englischer Kneipenbesucher, egal wie hart die Schläge sind, es wird aufgestanden.
Denn nur 3 Minuten nach der 3. Führung von Linz der erneute Ausgleich von Tirol zum 3:3.
Unfassbares Spiel schon jetzt und vor Spannung kaum mitanzuschauen.
Beide Teams spielten voll auf Sieg. Und dann kam er, der Lucky Punch.
Es läuft die 89. Minute, Raguz sieht den freien Gruber auf dem Flügel. Der hat Platz und kann den Ball nach vorne treiben. Indes positioniert sich Raguz wieder im 16er, entwischt seinem Bewacher, bekommt den Ball und drischt ihn Volley und volles Risiko in den Winkel. Das muss man sich in der Situartion auch erstmal trauen.
Aber nichts desto trotz, die Freude war überwältigend. Denn das war es dann. Das Spiel ist aus und der LASK steht im Pokalendspiel.
Große Enttäuschung natürlich auf Seiten von Tirol. Ein brutal starkes Spiel war das von den Grün-Weißen, aber dann doch echt bitter am Ende den Knock-Out kassiert.
Und für alle die nach diesem schon wieder viel zu lang geratenem Bericht immer noch nicht genug haben, das Spiel als Re-Live zum anschauen ist unter dem Bericht zu finden. Nehmt euch die ca 15 Min, es lohnt sich
Dir bigdadyv wünsche ich viel Erfolg für die nächsten Spiele und alles gute. Hast die Niederlage nicht verdient gehabt, aber leider muss einer ausscheiden.
Gruß
Dominik
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