Ein mieses Spiel zum Auftakt des Aufenthalts bei Vigo. Das war aber nebensächlich. Man wollte das Team kennenlernen. Das klappte nur sehr bedingt, weil zum einen die Platzverhältnsse nicht sonderlich waren, zum anderen aber auch, weil man zu sehr mit der Abwehr beschäftigt war. Es gelang nicht, herauszufinden, wer jetzt welchen Job in der Defense hatte. Welchen Spieler man beim zurücklaufen übernehmen sollte. Ganz einfach, weil man mit den Namen nichts anfangen konnte. Daher lief man wie das berühmt berüchtigte Falschgeld über den Platz.
So hatte Granada sehr leichtes Spiel und konnte den Sieg feiern. Im Grunde war das 1:0 schon die Entscheidung. Der zweite Treffer war dann ein Elfer und spätestens da verließen die Vigo Fans das Stadion.
So testete man ein paar Dinge bei Vigo, aber war nicht zufrieden mit dem, was man zu sehen bekam. Zum Beispiel sollte im Mittelfeld ein Dreieck gebildet werden. Das wurde aber meist nichts, weil einer nicht mitmachen wollte. Das daraus resultierende "Zweieck" war natürlich leicht zu durchschauen.
"Ein Gegner, der jede Unebenheit des Platzes nutzt, der scheinbar die Passlinien auf den Platz gemalt hat und genau darauf spielt, weiß was er macht. Wir wussten das nicht", meinte Iago Aspas nach dem Match. |