Der Aufsteiger Erzgebirge Aue schlägt den Aufstiegsaspiranten Union Berlin mit 2:0. Nachdem Union den Ball zunächst lange laufen ließ, um die zwei dicht gestaffelten Viererketten irgendwie auseinanderzuziehen, was nur bedingt gelang, kam Erzgebirge auch allmählich ins Spiel. Felix Kroos und Hosiner gaben die ersten Warnschüsse ab. Aue tastete sich nach und nach in die Partie und erzielte urplötzlich die Führung durch Sören Bertram. Von da an dominierte Aues Hintermannschaft nach Belieben.. für die Berliner war es immer schwerer die Bälle mal zwischen die beiden Viererketten zu bekommen oder geschweige denn den Strafraum zu besuchen. Wenn es mal gelang, waren die Abschlüsse aber weitgehend ungefährlich. Die zweite Halbzeit begann mit dem selben Spiel, Aue versuchte so gut es mit ihren spielerischen Mitteln ging zu verwalten, Union rannte und prallte immer und immer wieder an der Abwehr ab. Irgendwann schuf der Rückstand Räume für die Gäste. Bertram schloss aus spitzem WInkel ab, Torwart Busk kann nur seitlich abwehren, sodass Nicky Adler per Kopf den 2:0 Treffer erzielte. Daraufhin quasi dasselbe Bild und kaum Chancen für die Berliner. Aber auch Aue hatte nicht viel zu verzeichnen. Im Grunde ein 0:0 Spiel, zweier taktisch cleveren Mannschaft mit dem glücklicheren Ende für die Gäste.
Die Pressekonferenz bezog sich allerdings kaum auf das Spiel. Trainer bohne wurde überhäuft mit Fragen, Wieso er den Chefposten bei den "Gunners" niedergelegt hatte.
Trainer bohne: " Die Belastung zwei Teams zu trainieren, zudem in der Champions League spielen, ist zum aktuellen Zeitpunkt leider nicht möglich. Und ich fand es nicht fair ein Topteam zu besetzen, für das ich eh kaum Zeit habe. Außerdem haben solche Aufgaben, wie jetzt mit Aue einen sehr interessanten Reiz - eine kleine Mannschaft vielleicht doch in die obere Tabellenregion zu führen. Für meinen Nachfolger bei den Londonern, Nickeay und KiJaMa werden dort gerade gehandelt, oder wer auch sonst.. wünsche ich Alles Gute auf der Insel!"
Und zu dir Riccelli: wie immer einer meiner Lieblingsgegner an der Seitenlinie; Viel Erfolg dir noch |