Köln gewinnt enges Rheinduell!
Der Effzeh gewinnt sein Heimspiel gegen die Leverkusener am Ende mit 5:3, damit baut man auf den fabulösen Erfolg in Bochum auf und holt die nächsten drei Punkte. Das ganze war heute allerdings ein ganz hartes Stück Arbeit, denn die Leverkusener sind mit das formstärkste Team der Rückrunde und haben mit Union und Frankfurt, unsere direkte Konkurrenz vorher bereits geschlagen. Entsprechend mit viel Respekt gingen wir diese Aufgabe an, wir wussten das es heute an uns lag das Spiel zu machen, während Bayer seine Chancen im Gegenpressing suchen wird. Die Bayerelf machte es dann auch wirklich gut, immer wieder waren sie da und schalteten schnell um, sie holten sich eine Ecke nach der anderen raus. Auch bei den Standards hatte Bayer sich wohl was überlegt, aber zumeist haben wir es gut verteidigt. Ziemlich aus dem Nichts kam dann unser 1:0, aber nach einer der vielen Ecken kam Bayer zum 1:1, bei dem der auf der Linie stehende Hübers den Ball am Ende selbst ins Tor lenkt. Aber seit dem 1:0 war unser Effzeh voll im Spiel, wir spielten uns immer mehr durch das mutige Pressing der Leverkusener, so kam Kainz durch und entschied sich für den Lupfer, der letztlich erst von Hradecky Rücken ins Tor prallte. Bayer war aber stets gefährlich und kam quasi mit Pausenpfiff durch Wirtz zum 2:2, ein schönes Tor. Kurz nach der Halbzeit aber wieder ein Treffer für uns, wieder Kainz , nur diesmal ohne Hradeckys Rücken zum 3:2. Jetzt waren wir echt stark und ließen defensiv auch etwas weniger zu, in der 69. Minute macht Thielmann das 4:2. Leverkusen war aber weiter voll im Spiel, nach dem Gegentreffer wird man wieder gefährlicher und letztlich ist es wieder Wirtz zum 4:3. Aber auch wir hatten die passende Antwort, denn nur kurze Zeit später macht Ljubicic das 5:3. Aber es war immer noch nicht Schluss, quasi im Gegenzug gab es Elfmeter für Bayer, nach dem Schick im Zweikampf gegen Heintz zu Boden sinkt. Heintz trifft den Gegner nicht, stellt ihm höchstens den Weg, es ist ein umstrittener Pfiff, der aber wohl auch keine absolute Fehlentscheidung ist. Bayer entscheidet sich trotz der drohenden Niederlage und des engen Spiels dafür, den Elfer zu verschießen, eine Entscheidung die nur unseren tiefsten Respekt verdient hat. So gewinnen wir am Ende ein enges Spiel gegen die Werkself, die auch Heute beweist, wie formstark sie ist. Entscheidend war heute einerseits, das wir zwar weniger Torraumszenen hatten, aber insgesamt etwas zwingender und gefährlicher waren und das wir es geschafft haben, Boniface gezielt aus dem Spiel zu nehmen. |